NATUR. PUR. WALD.

Fast so echt wie in der Natur

 

Das ist doch „Schnee von gestern“, werden sich so manche Modellbahn-Profis sagen. Einen Wald findet man schließlich auf fast jeder Modellbauanlage.

 

Wir wollen jetzt hier aber einmal von einem Wald reden, wie er auf Modellbahnanlagen oder Diagrammen in dieser Art und Weise kaum zu finden gewesen ist. Busch ist es gelungen mit modernster Kunststoffspritzgusstechnik Fichten in Serie herzustellen, wie sie zuvor nur in extrem aufwendiger Handarbeit hergestellt werden konnten. NATUR PUR nennen wir das- die modernste Form der detailgetreuen Naturdarstellung im Modellbau.

 

Wir laden Sie hiermit zu einem kleinen Modellwald-Exkurs ein. Entdecken Sie viele kleine und große Details, die Sie kinderleicht übertragen können. Schritt für Schritt erklären wir Ihnen, wie sie mit wenig Aufwand zu einem grandiosen Ergebnis kommen- sie müssen kein Profi sein, sondern einfach ein wenig Geduld mitbringen. Machen sie mit, und schaffen sie ein neues Highlight auf ihrer Modellbauanlage- und selbst wenn sie kein Modellbauer sind, legen Sie doch ein kleines Diorama an und probieren Sie sich aus!

 

Bereit? Dann legen sie los!

Planung

Impressionen sammeln

z.B. im Wald Bilder machen, im Internet nach geeigneten Szenen suchen

Skizze anfertigen

Beispiel im Bild: Details, wie z. B. Wege, Teich usw. zeichnen und dann auf die Grundplatte übertragen, dabei beachten, dass fast alle Wälder in unebenen, hügeligen Geländeabschnitten liegen. Auch im Modell sollte der Wald vorne flach und nach hinten ansteigend angelegt werden. Das ergibt später eine unübertroffene Tiefenwirkung. Natürlich sollten Waldwege, ein kleiner Bachverlauf oder ein Tümpel bzw. Teich nicht fehlen. Herausragende bewachsene Felsen sorgen für ein abwechslungsreiches Landschaftsbild.

Materialien und Werkzeuge vorbereiten

Wir haben eine Kollektion aller Werkzeuge und Materialien zusammengestellt, die sie beim Waldbau verwenden können

Der Unterbau

Den Touchpoint für Detailbilder berühren

Untergrundkonstruktion bauen

in Spantenbauweise: (In unserem Beispiel: Grundfläche 70 x 42 cm und Höhe  15 cm)

Die Holzspanten werden mit Busch Modellbaukleber 7599 verklebt und zusätzlich von hinten bzw. von unten verschraubt. Wenn Ihre Modellbahnanlage bereits auf einer stabilen Holzplatte aufgebaut ist, ist es empfehlenswert, die Grundkonstruktion der Hügel und Berge mit den Busch Wabenplatten 7207 zu bauen. Die Wabenplatten bestehen aus einem stabilen Kraftkarton, der durch eine spezielle Wabenstruktur versteift ist. Die Platten sind leichter verarbeitbar (sie können mit einem Messer geschnitten werden) und sie sind wesentlich leichter als entsprechende Holzteile, wodurch das Gewicht des Dioramas bzw. der Modellbahnanlage reduziert wird.

Drahtgewebe spannen

Mit dem Busch Drahtgewebe 7179 wird die Unterkonstruktion überzogen. Mit einer Schere kann das Drahtgewebe leicht zurechtgeschnitten werden. Die Außenkanten des Drahtgewebes umschlagen, um eventuelle Verletzungen und das „Ausfransen“ des Drahtgewebes zu verhindern. Das Drahtgewebe kann auf Holzspanten mit einem Tacker befestigt werden. Wurden als Untergrund die Wabenplatten verwendet, sollte man handelsübliche „Krampen“ (Baumarkt) verwenden, die schräg in die Schnittflächen der Wabenplatten eingeschlagen werden.

Befestigen

Befestigungsstellen des Drahtgewebes mit einem kleinen Hammer vorsichtig abklopfen, damit sich das Drahtgewebe exakt der Spantenform und Außenkonstruktion anschmiegt.

Felsen

Markante Felspartien können mit entsprechenden Geländebaumörteln selbst gefertigt werden (siehe unten). Einfacher geht es mit den vorgefertigten Felsenstücken aus dem Busch Gebirgs- und Felsensortiment.

Felsen platzieren

Die Felsenstücke können nach Bedarf mit einem Messer oder kleinen Säge zurechtgeschnitten werden. Dann werden sie an die vorgesehenen Stellen mit Alleskleber fixiert und zusätzlich mit 2 oder 3 Stiften (dünne lange Nägel) fixiert.

Stabilisieren

Eventuell müssen mit einer Schere Schlitze in das Drahtgewebe geschnitten und die Schnittkanten nach unten gewölbt werden, um die Felsstücke besser platzieren zu können. Eventuell entstehende größere Hohlräume werden mit zusammengeknülltem Toilettenpapier ausgefüllt.

"Eingipsen"

Zum „Eingipsen“ ist die Busch Geländebau-Modelliermasse steingrau 7590 ideal geeignet, da sie für die Gestaltung von Felsenformationen entwickelt wurde und nach dem Trocknen eine raue, natürliche Oberflächenstruktur bekommt. Die Modelliermasse mit Wasser anrühren (z. B. im Busch Anrührbecher 7205) und „satt“ um die Felsenstücke herum und in die Lücken zwischen den Felsenstücken auftragen und grob vormodellieren. Mit einem kleinen Spachtel oder speziellen Modellierwerkzeugen werden die Übergänge an den Felsen zueinander und zum Untergrund hin eingearbeitet und modelliert, eigene Felspartien können nach Bedarf gestaltet werden.

Tipp

Spachtel und Modellierwerkzeuge sollten an den Außenkanten mit einer kleinen Feile abgerundet werden. Dies hat den Vorteil, dass keine scharfkantigen, störenden Streifen in der Modelliermasse entstehen können.

Oberfläche gestalten

Solange die Spachtelmasse weich ist, können z. B. Busch Geröllsteine 7135 eingedrückt werden. Ist das ganze Felsenmassiv endgültig in Form gebracht und zu Ende gestaltet, werden kleinere Spalten und Fugen z. B. an den Übergängen zu Felsen mit einem feuchten Pinsel geglättet).

Modulation

Mörtel auftragen

Für die Modulation des Untergrunds ist der Busch Geländebaumörtel sandbraun 7193 geeignet. Mit Wasser (z. B. im Busch Anrührbecher 7205) anrühren und auf dem restlichen Untergrund großzügig auftragen und gleichmäßig verteilen, vor allem an den Stellen, wo später die Nadelbäume „gepflanzt“ werden sollen. Waldwege, Böschungen usw. vormodellieren.

Schablone für Teichbett fertigen

Für das Teichbett selbst erstellt man vor dem Auftragen des Geländebaumörtels eine Schablone mit der gewünschten Teichkontur. Die Teichkontur von der Schablone auf den Untergrund übertragen (anzeichnen). Beim Auftragen des Geländebaumörtels darauf achten, dass dieser nur bis zum eingezeichneten Teichrand geht und die eigentliche Teichfläche glatt bleibt. Die Teichschablone wird später zum Ausschneiden des Teichpapiers und der Teichfolie benötigt.

Tipp

Wenn Sie einen Bach anlegen oder ein Gewässer komplett selbst gestalten möchten, finden Sie eine ausführliche Bastelanleitung, indem Sie hier klicken.

Untergrund glätten

Zum Schluss wird der gesamte Untergrund mit einem größeren Borstenpinsel und Wasser geglättet und sollte dann mindestens 1 Nacht trocknen (wurde der Mörtel sehr dick aufgetragen, eventuell auch 2 oder 3 Tage durchhärten lassen).

Tipp

Bei größeren Hügel- oder Bergflächen ist es empfehlenswert, das Drahtgewebe mit dem Busch Modellbau-Gipsgewebe 7194 zu verfestigen. Das Gipsgewebe in handliche Stücke schneiden, kurz in Wasser tauchen, vorsichtig auswringen, auf den entsprechenden Geländeabschnitt auflegen und glatt streichen. Je nach Fläche erhält man schon mit 2-3 Lagen einen stabilen, selbsttragenden Geländeabschnitt. Nach dem Trocknen des Gipsgewebes kann man, wie oben beschrieben, mit dem Geländebaumörtel weitere Geländeunebenheiten aufmodulieren. Auch der Bereich, wo später die Bäume „gepflanzt“ werden sollen, sollte man mit dem Geländebaumörtel weiter verstärken.

Strukturen einkerben

Mit einem kleinen Modellierspachtel, Schaber oder anderen speziellen Modellierwerkzeugen wird die durchgehärtete Modelliermasse auf den Felsen bearbeitet und zusätzliche Übergänge und Strukturen eingeritzt und eingraviert. Dabei immer wieder mit einem groben Borstenpinsel die Mörtelsplitter und Staub abkehren bzw. mit einem Staubsauger entfernen.

Zweite Glättung

Mit Schmirgelpapier in mittlerer Körnung kann der restliche Bodenuntergrund weiter geglättet werden, um kleinere Klumpen und eventuell störende Kanten zu entfernen. Auch die Teichböschung und der Waldweg bekommen damit einen letzten „Schliff“ und ihre endgültige Form.

Bemalung

Acrylbemalung

Den bearbeiteten Untergrund und Felsformationen gründlich säubern, so dass sie möglichst staubfrei sind. Die Felsen werden mit Acrylfarbe in steingrauem oder sandfarbenen Ton (im Bastel- oder Modellfachhandel erhältlich), je nach Felsenbeschaffenheit, bemalt. Anschließend wird der gesamte übrige Untergrund mit erdbrauner Acrylfarbe bemalt. Der Farbauftrag sollte vor einer weiteren Bearbeitung (möglichst über Nacht) gut durchtrocknen.

Trockenphase

Die Trockenphase kann gut zum Vorbereiten und Erstellen von anderen Artikeln, die später benötigt werden, verwendet werden, z. B. Zapfen an die Fichten kleben, Zusammenkleben von Margeriten, Zusammenbau einer Waldhütte oder Hochstand usw.

Patina

Die Felsen sehen jetzt einfarbig und „flach“ aus. Damit sie eine natürliche Farbgebung erhalten, müssen sie patiniert werden. Hierfür verwendet man die im Fachjargon „Drybrushing“ genannte Methode: Mit Grundfarbe bemalen, dann „Patina“ auftragen und zum Schluss mit Trockenbemalung Akzente setzen. Hierfür wird asphaltgraue Acrylfarbe  stark mit Wasser verdünnt und dann mit einem großen Pinsel aufgetragen. Anschließend wird diese „Patina“ sofort mit einem feuchten Schwamm abgetupft. Sollte die Patina noch zu dunkel sein, den Vorgang gleich wiederholen. Dann die „patinierten“ Felsen gut trocknen lassen.

Spitzenlichter

Nach gründlichem Trocknen wird steingraue und weiße Acrylfarbe im Verhältnis 1:3 gemischt (oder hellgraue Acrylfarbe verwenden). Die Pinselspitze eines mittleren Borstenpinsels wird in die zusammengemischte Abtönfarbe getaucht, wenig Farbe aufgenommen und gleich wieder auf einem rauen Karton oder Papiertuch abgestreift, bis beim Probestreichen keine Farbstreifen mehr zu sehen sind. Anschließend mit dem Pinsel leicht und ohne Druck über die Felsenformationen fahren. Die Oberkanten der Felsen erhalten helle „Spitzenlichter“. Diesen Vorgang solange wiederholen, bis der gewünschte Effekt eingetroffen ist. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass der Pinsel absolut trocken ist und fast keine Farbe mehr enthält.

Tipp

Der gewünschte Effekt bei dieser 3-Phasen-Bemalungsmethode stellt sich erst zum Schluss ein und erfordert ein wenig Geduld wegen den Trockenphasen – das Resultat spricht aber durch seine verblüffende Wirkung für sich. Und wenn es beim ersten Mal nicht gleich gelingt, kann man eigentlich auch nichts kaputt machen. Im schlimmsten Fall werden die Felsen wieder steingrau bemalt und man beginnt von vorne – wir sind sicher, spätestens beim 2. Mal gelingt es perfekt.

 

Weitere Informationen zum Bemalen und Patinieren von Felsen erhalten Sie, indem Sie hier klicken.

Teich & Boden

Teichpapier anbringen

Das Busch Teich-Set 1210 enthält alles, was man für eine vorbildgetreue Teichgestaltung benötigt. Die bereits angefertigte Schablone wird jetzt auf das Teichpapier und die Seefolie übertragen und mit einem scharfen Messer ausgeschnitten. Um das Teichpapier und die Seefolie aufzukleben, ist der Busch Haftkleber 7598 ideal geeignet, da dieser transparent auftrocknet und dabei seine Klebereigenschaften beibehält. Der Haftkleber wird dünn auf die ausgesparte Teichfläche der Grundplatte aufgetragen und dann transparent auftrocknen lassen. Nach ca. 30 Minuten kann das Teichpapier auf die vorgesehene Fläche gelegt und mit einem weichen Tuch angedrückt werden.

Waldgrundschicht auftragen

Um Vielfalt zu schaffen, Fläche in mehreren kleinen Abschnitte bearbeiten, wobei z. B. ein Waldweg, Bach usw. als Grenze dienen kann.

Mit einem Borstenpinsel wird der Busch Boden- und Schotterkleber 7593 aufgetragen und anschließend mit dem Busch Nadelwaldboden 7529 bestreut (der Busch Nadelwaldboden besteht aus unterschiedlichen Sanden, Streumaterialien, kleinen Steinchen usw., was einen naturgetreuen Waldboden ergibt. Vor dem Aufstreuen gut durchmischen!). Mit den Fingern wird der aufgestreute Waldboden angedrückt und überschüssiges Material vorsichtig abgesaugt. Nacheinander für die einzelnen Abschnitte wiederholen. Für den Waldweg ist eine Mischung aus den Busch Sand beige 7522, Busch Sand braun 7523 und etwas Busch Schotter naturweiß 7515 ideal geeignet. Auch den Weg zunächst mit dem Busch Boden- und Schotterkleber 7593 einstreichen und dann mit der Sandmischung bestreuen.

Tipp

An dieser Stelle können kleine Gebäude, wie eine Waldhütte oder eine Futterkrippen usw. aufgeklebt werden (alles was Sie für die Ausgestaltung eines Waldes benötigen, finden Sie in dem Busch Wald-Set 6042).

Teichfolie befestigen

Nun wird Haftkleber, vorsichtig auftupfend, ebenfalls in einer dünnen Schicht auf das Teichpapier aufgetragen und transparent auftrocknen gelassen. Nach wiederum 30 Minuten wird die See/Teichfolie auf das Teichpapier aufgelegt und abermals mit einem weichen Tuch angedrückt. Dann um die Außenkante des Teiches dünn Alleskleber auftragen. Dies dient als Abdichtung gegen Fremdpartikel und verhindert das Unterwandern von verdünntem Kleber im nächsten Bauabschnitt.

Waldbodenbelag verfeinern

Wenn die Bodenflächen getrocknet sind, den Busch Boden- und Schotterkleber 7593 mit einem Pinsel vorsichtig auftragen – nicht streichen, sondern vorsichtig tupfend auftragen – um nicht die bereits zuvor aufgetragene Waldbodenschicht abzustreichen und darauf achten, dass sich keine „Verdickungen“ oder Löcher bilden. Auf den nassen Kleber nochmals Busch Nadelwaldboden 7529 vorsichtig und solange aufstreuen, bis keine feuchten und nassen Stellen mehr zu sehen sind. Gegebenenfalls mehrfach etwas nachstreuen. Vorgang für die einzelnen Geländeabschnitte wiederholen. Zum Schluss auch auf den Waldweg nochmals Boden- und Schotterkleber auftupfen und mit der Sandmischung bestreuen. Dabei darauf achten, dass ein „fließender“ Übergang der Sandmischung zum Waldboden entsteht.

Tipp

Auf diese Weise entsteht ein absolut naturgetreuer Waldbodenbelag mit einer naturrealistischen humusartigen Bodenschicht. Anschließend ist eine Trockenzeit zum Durchhärten des Klebers von 24 Stunden unerlässlich.

Bepflanzung

Löcher für Farne boren

Farne und Pilze (Busch 1203): Zum „Pflanzen“ der Farne werden mit einem Bohrer Löcher mit 2 mm Durchmesser an den Waldwegrand und seiner unmittelbaren Umgebung gebohrt und die Bohrspäne abgesaugt (Bohrspäne nicht mit einem Pinsel abkehren, da hierbei Schlieren im Waldboden entstehen können, die sich später nur schwer entfernen lassen).

Farne einsetzen

Die einzelnen Farnwedel von den Spritzlingen entfernen. Mit einem dünnen, spitzen Pinsel Busch Modellbaukleber 7599 großzügig in die gebohrten Löcher geben. Hierfür die Pinselspitze in den Kleber eintauchen, dann die Pinselspitze vorsichtig in ein Bohrloch stecken und mit leicht drehender Bewegung wieder herausziehen. So bleibt genügend Kleber im Bohrloch. Mit einer Pinzette werden die Farnwedel in die Löcher eingesetzt und etwas ausgerichtet. Auf diese Weise kann man immer 4-5 Bohrlöcher mit Kleber füllen und dann die Farnwedel einsetzen, so dass auch das Pflanzen von mehreren Farnen sehr schnell geht.

 

Nach einer Trockenzeit von mindestens 4 Stunden (besser über Nacht), können die einzelnen Farnblätter mit einer Pinzette zurechtgebogen und in Form gebracht werden.

Fichten pflanzen

Pflanzen der Fichten (z. B. Busch Fichten 6134, Busch Hochstammfichten 6137 und 6138). Zum Pflanzen der Fichten gibt es 2 Möglichkeiten:

 

1. Die Wurzelfüße der Fichten werden der Unebenheit und Schräglage des Geländes angepasst, zurechtgebogen und zunächst mit Busch Sekundenkleber 7597 fixiert. Nachdem die Fichten ausgerichtet und befestigt sind, wird zum endgültigen Verkleben noch etwas Sekundenkleber zwischen die Wurzelspitzen geträufelt, um eine dauerhafte Befestigung  zu gewährleisten.

 

2. Mit einem Bohrer werden Löcher mit einem Durchmesser von 5 mm gebohrt, mit Sekundenkleber gefüllt und anschließend der Fichtenstamm, an welchem zuvor die Wurzelfüße abgezwickt wurden, eingesteckt, ausgerichtet und solange gehalten, bis die Fichten nicht mehr kippen. Anschließend kann nochmals etwas Sekundenkleber um den Stamm eingeträufelt und mit dem Busch Waldboden bestreut werden.

Abdeckung der Klebeflächen

zwischen kleineren Lücken und Hohlräumen der Wurzelfüße bzw. Stämme wird mit einer Pipette (wird beim Busch Boden- und Schotterkleber 7593 mitgeliefert) etwas Kleber geträufelt und mit der Busch Nadelwaldbodenmischung 7529 aufgefüllt.

Fichten anordnen

Auf diese Weise werden 1 bis 2 Reihen Fichten, je nach Abstand, gesetzt und bearbeitet. Jetzt können auch immer wieder (bevor weitere Fichten gepflanzt werden) ein paar Farnbüschel gesetzt werden.

Zwischen die Bäume kann man auch ein paar Wildgrasbüschel (siehe nächster Bauabschnitt) oder Pilze pflanzen. Dann werden die nächsten 1 – 2 Reihen Fichten gesetzt.

Wildgras setzen

Besonders der naturgetreuen Bepflanzung des Waldrandes sollte man etwas Zeit einräumen. Hierfür sind die Busch Wildgrasfasern 7370, 7371 und 7372 optimal geeignet. Der Boden wird nicht gleichmäßig mit den Grasfasern bestreut, sondern es werden einzelne Grasbüschel wie folgt gesetzt:

Den Inhalt der einzelnen Wildgrasfaserbeutel nach Farben abgestuft auf den Arbeitstisch streuen und unterschiedlich zusammenmischen, um verschiedene Zwischenfarbtöne zu erhalten

Mit der Pipette den Busch Boden- und Schotterkleber 7593 als kleine Klebepunkte auf die vorgesehenen Flächen träufeln. Man kann immer 3-5 Klebepunkte setzen.

Mit einer Pinzette werden die Wildgrasfasern in eine Richtung ausgerichtet, mit der Pinzettenspitze aufgenommen und in die Klebepunkte eingesetzt. Um das Umfallen der Grasbüschel durch versickerten Kleber zu verhindern, ist schnelles arbeiten erforderlich.

Tipp

Mit ein wenig Übung hat man den Dreh schnell heraus und das Bepflanzen auch größerer Flächen geht einfach von der Hand. Durch das Vermischen und Kombinieren der verschiedenen Grasfaserfarben entsteht ein naturgetreuer Bodenbewuchs, wie er kaum mit anderen Methoden erreicht werden kann.

Pilze und Margeriten setzen

Zum Schluss werden mit Sekundenkleber und einer Pinzette einzelne Pilze, Pilzgruppen und Blumen, wie z. B. die Busch Margeriten 1207 platziert. Die Margeriten werden als Löwenzahn vereinzelt und/oder in kleinen Gruppen zwischen die Grasbüschel gesetzt. Darauf achten, dass die Blüten nicht zu gleichmäßig auf der Waldwiese verteilt sind.

Detailszenen ergänzen

Auch jetzt können noch kleinere Hütten, Hochsitz, Futtergrippen, Hochstände usw. (alles im Busch Wald-Set 6042 enthalten) verteilt werden. Busch bietet auch fertige Miniaturszenerien mit Figuren an, die für eine Auflockerung sorgen. Nach einer Trockenphase von mindestens einer Nacht, kann überschüssiges Material, Grasfasern usw. abgesaugt werden. Die Farnbüschel mit einer Pinzette zurechtbiegen und endgültig in Form bringen.

 

Sehr realistisch wirkt es auch, wenn auf die Fläche einzelne, größere Grashalme verteilt werden. Hierfür können sowohl einzelne Weizenähren aus dem Busch Weizenfeld 1204 oder auch einzelne Maispflanzen aus dem Busch Maisfeld 1202 verwendet werden.

Detailobjekte ergänzen

Zum Abschluss erhält der kleine Waldteich noch Seerosen und es werden noch die Details, wie Spaziergänger, Tiere, Holzstapel usw. aufgeklebt.

Entspannen!

Nach Fertigstellung, in einer stillen Minute, wenn alles Werkzeug aufgeräumt und überschüssiges Material verstaut ist, setzt man sich vor sein Werk und genießt die Ruhe und die Stille des Waldes und bei genauerem Hinhören scheint man das Zwitschern der Vögel, das Zirpen der Grillen und das Rauschen des Windes zu vernehmen. Hat da nicht eben ein Specht geklopft und ein Waldkauz gerufen?

Tipp

Und wenn Sie Ihr Diorama oder Modellbahnanlage mit richtigen Geräuschen beleben möchten, finden Sie die passenden Geräusche in den Busch Soundmodulen »5762 Am Waldrand« oder »5771 Auf dem Land«.

 

Weitere Impressionen finden Sie in unserer Wald-Galerie

 

Hier können sie noch einmal die Material-und Werkzeugliste betrachten

 

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Bau Ihres eigenen Waldes.

 

Ihre

Busch Modellspielwaren

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